Sterbegeld Unterstützungskasse

Die Unterstützungskasse zählt zu einer Art betrieblichen Altersvorsorge in Deutschland. Diese kann durch das Auslagern der Vorsorgeleistungen vom Arbeitgeber auf eine sogenannte Unterstützungskasse und in Form einer Stiftung oder eines Vereins gegründet werden. Die Vorsorge erfolgt bei Erreichen des Pensionsalters in Form einer einmaligen Kapitalauszahlung oder einer lebenslangen Rente. Von der Unterstützungskasse können Sie sogar entsprechende Zusatzleistungen wie Erwerbsunfähigkeit oder Sterbegeld erwarten.

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Ob das Sterbegeld aus der Unterstützungskasse vererbt werden kann

Die betriebliche Altersvorsorge kann nicht vererbt werden, sodass die Erben wie Bruder, Eltern oder Nachbarn keine Leistungen erwarten können. Begünstigte Hinterbliebene wie Ehepartner, leibliche Kinder und Lebensgefährten können die Leistungen der betrieblichen Altersvorsorge erhalten. Beim Sterbegeld sieht es allerdings etwas anders aus. Wenn es keine begünstigten Hinterbliebenen gibt, dann gibt es die Möglichkeit eines einmaligen Sterbegeldes. Allerdings muss das Sterbegeld im Leistungsplan enthalten und als solches vereinbart sein. Hier kann auch eine entsprechende Person ernannt werden.

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Beschränkte Leistungshöhe des Sterbegeldes aus der Unterstützungskasse

Bei der Unterstützungskasse gibt es keine Maximierung der förderfähigen Beiträge. Im Gegensatz dazu gibt es lediglich eine Beschränkung der Leistungshöhe. Denn gemäß §§ 2 und 3 der Körperschaftssteuer-Durchführungsverordnung wurden für Sterbegelder gesetzlich zulässige Höchstgrenzen definiert. Diese hängen von der Anzahl der Leistungsempfänger ab. So können Sie eine einmalige Versorgungsleistung aus der Unterstützungskasse erhalten beziehungsweise ein Sterbegeld in der maximalen Höhe von 7.669 Euro.

Wie die Beiträge für die Unterstützungskasse gezahlt werden können

Die Gestaltung der Beitragszahlung für die Unterstützungskasse wird durch die vertragliche Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geregelt. Allerdings hat jeder Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf die betriebliche Altersvorsorge in Form der Entgeltumwandlung. In der Regel ist die Beitragszahlung in 3 unterschiedlichen Formen möglich: Arbeitgeberfinanzierung, Arbeitnehmerfinanzierung und Mischfinanzierung. Egal um welche dieser Formen es sich handelt, die Leistungszahlungen stehen lediglich dem Arbeitnehmer zu.

Ob das Sterbegeld aus der Unterstützungskasse versteuert werden kann

Das Sterbegeld, welches über den Todesmonat hinaus gezahlt wird, muss als sonstiger Bezug versteuert werden. Denn diese Zahlungen stellen Versorgungsbezüge dar. Die Versteuerung erfolgt nach den steuerlichen Merkmalen des sterbegeldberechtigten Hinterbliebenen. Das bedeutet, dass dieser eine eigene Lohnsteuerkarte vorzulegen hat. Bei Sterbegeld handelt es sich um einen eigenen Versorgungsbezug.

Fazit Sterbegeld Unterstützungskasse

Da es sich bei der gesetzlichen Rentenversicherungen meistens um sehr niedrige Beiträge handelt, ist eine zusätzliche Vorsorge auf jeden Fall empfehlenswert. So bietet die Unterstützungskasse etliche Vorteile sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber. Neben der unbegrenzten Steuerfreiheit bei Entgeltumwandlung bekommen die Hinterbliebenen auch eine einmalige Auszahlung des Sterbegeldes. Zudem sind höhere Ertragsmöglichkeiten bei Entgeltumwandlung durch freiere Anlagen, eine unbegrenzte Sozialversicherungsfreiheit bei Arbeitgeberfinanzierung und eine Hinterbliebenen- und Invaliditätsversorgung möglich. Erfahren Sie hier mehr zu den Konditionen der IDEAL Sterbegeldversicherung und finden Infos zu den aktuellen Tests.

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