Sterbegeldversicherung steuerlich absetzbar

Mit einer Sterbegeldversicherung wird eine würdevolle Bestattung ermöglicht und die Hinterbliebenen vor finanziellen Einbußen geschützt. Aufgrund der Tatsache, dass die monatlichen Prämien sehr niedrig sind, können auch Menschen mit schmalem Budget eine Sterbegeldversicherung abschließen. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Beiträge für die Sterbegeldversicherung steuerlich absetzbar sind.

Hier haben Sie die Möglichkeit, in Kontakt mit Ihrem Versicherungs- und Finanzfachmann aus der Nähe zu treten. Gerne wird er Ihnen eine kostenlose Risikoanalyse erstellen und Ihnen einen passgenauen Versicherungsschutz suchen, um die Angehörigen und auch Sie optimal abzusichern.

Warum die Steuergeldversicherung absetzbar ist

Im allgemeinen Sinne ist die Sterbegeldversicherung eine Kapitallebensversicherung. In steuerlicher Hinsicht gilt, dass alle Beiträge, die für eine Lebensversicherung anfallen im Rahmen der Höchstbeträge als Vorsorgeaufwendungen steuerlich absetzbar sind bzw. steuerlich geltend gemacht werden können. Aufgrund dieser Ausführungen ist die Sterbegeldversicherung grundsätzlich absetzbar.

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Warum die Sterbegeldversicherung als Lebensversicherung anzusehen ist

Die Sterbegeldversicherung ist als Lebensversicherung anzusehen, da mit einer solchen Versicherung ein finanzieller Einschnitt für die Hinterbliebenen vermieden werden soll. Aufgrund dessen ist die Beitragssumme dieser Versicherung nicht sehr hoch.

Keine Steuern nach dem Todesfall

Insofern eine Sterbegeldversicherung nach einem Todesfall Leistungen erbringt, dann müssen die Empfänger keine Steuer dafür zahlen. Dies ist jedoch der Fall, wenn die ausgezahlte Summe aus der Versicherung lediglich zur Deckung der Bestattungskosten genutzt wird. Die Steuerpflicht obliegt nicht den bevollmächtigten Angehörigen, sondern stets dem Versicherungsnehmer.

Sterbegeldversicherung bis zum bestimmten Betrag geltend machen

Genau wie alle anderen Kapitallebensversicherungen dürfen auch Sterbegeldversicherungen bis zu einem entsprechenden Höchstbetrag steuerlich geltend gemacht werden. Im Hinblick auf die Möglichkeit der steuerlichen Absetzbarkeit können sowohl die Versicherer als auch Steuerfachleute Auskunft darüber geben. Damit die Sterbegeldversicherung als Sonderausgabe angegeben werden kann, muss die Anlage „Vorsorgeaufwand“ in der Einkommenssteuererklärung genutzt werden.

Bei bestimmten Vertragslaufzeiten Beiträge der Sterbegeldversicherung geltend machen

Bei bestimmten Vertragslaufzeiten lassen sich Beiträge für eine Sterbegeldversicherung als Vorsorgeaufwendungen geltend machen wie zum Beispiel bei einer Laufzeit von 12 Jahren. Auch die vereinbarte Todesfallschutzsumme spielt ebenso eine Rolle. Diese Summe muss allerdings mindestens 60 % der gesamten Beitragssumme betragen.

Versicherungssteuer in %

  • Gebäudeversicherung mit Feuer 16,34
    Hausratversicherung ohne Feuer 19,00
    Hausratversicherung mit Feuer 16,15
    Alleinige Feuerversicherung 13,20
    Rechtsschutzversicherung 19,00
    Unfallversicherung 19,00
    Unfallvers. Beitragsrückgewähr 3,80
    Private Haftpflicht 19,00
    Haftpflicht Haus/Grundbesitzer 19,00
    Weitere Sachversicherungen 19,00
    Hagelversicherung 0,03
    Private Krankenversicherung 0,00
    Gesetzliche Krankenversicherung 0,00
    Kapital-Lebensversicherung 0,00
    Risiko-Lebensversicherung 0,00
    Private Rentenversicherung 0,00
    Gesetzliche Rentenversicherung 0,00
    Berufunfähigkeitsversicherung 0,00
    Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Einmalprämien und ratierliche Beiträge als Sonderausgaben steuerlich absetzbar

Bei der Sterbegeldversicherung wird im Todesfall eine festgelegte Summe zuzüglich angefallener Überschüsse gewährt. Einmalprämien und ratierliche Beiträge sind dabei als Sonderausgaben steuerlich absetzbar. Je früher die Versicherung abgeschlossen wird, desto geringer sind die Beiträge und somit auch die steuerlichen Vergünstigungen. Insofern eine Stundung der Beiträge erfolgt, können nur die tatsächlich geleisteten Beiträge geltend gemacht werden.

Fazit Sterbegeldversicherung steuerlich absetzbar

Zum Teil sind die Voraussetzungen für die steuerliche Absetzbarkeit schwer zu durchschauen. Bevor die Beiträge als Sonderausgaben geltend gemacht werden, müssen Sie sich über die vertraglichen Regelungen der Anbieter informieren. Die Finanzämter bewerten die Sterbegeldversicherungen als eine Form der Kapitallebensversicherung. Aus diesem Grund können alle Beiträge, die im Hinblick der Sterbegeldversicherung geleistet wurden, von der Steuer abgesetzt werden. Im Übrigen gilt das für alle Prämien, die für Lebensversicherungen gezahlt wurden.

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