Urteile Sterbegeldversicherung- auch trotz Privatinsolvenz

Wie die Urteile bei einer Sterbegeldversicherung aussehen, wenn es zur Privatinsolvenz kommt, wissen die Wenigsten. Wir haben uns das Thema zur sogenannten Lebensversicherung für den Todesfall einmal angesehen und prüfen, was Versicherer dürfen und wie die Vorteile des Versicherungsnehmers sind. Hierzu überprüfen wir unterschiedliche Gesetzeslagen des BGB und ob ein Anspruch darauf besteht, dass Gläubiger eine Pfändung aufnehmen. Oder ob eine Kündigung mit Rückkaufswert genügt, wie hoch der Satz ist und wie das Recht sonstige Einzelheiten sieht.

Hier haben Sie die Möglichkeit, Kontakt mit Ihrem Versicherungs- und Finanzfachmann aus der Nähe zu treten. Gerne wird er Ihnen eine kostenlose Risikoanalyse erstellen und Ihnen einen passgenauen Versicherungsschutz suchen, um die Angehörigen und auch Sie optimal abzusichern. 

Was genau ist eine Sterbegeldversicherung

Jeder Mensch hat das Recht im Falle seines Todes auf eine standesgemäße Bestattung. Die Leistung einer SterbegeldversicherungBeerdigungskosten sind jedoch häufig immens, weswegen diese von den Hinterbliebenen übernommen werden müssen, falls der Verstorbene mittels Sterbegeldversicherung nicht vorgesorgt hat. Diese ist in der Regel dafür vorgesehen, dass der Bezugsberechtigte seine Beerdigung bezahlen kann. Sie hat gewöhnlich eine Laufzeit bis zum 85. Lebensjahr, zum 100. Geburtstag wird sie ausgezahlt. Die Versicherungssumme liegt in einem vierstelligen Bereich.

Reguläre Dauer trotz Privatinsolvenz

Normalerweise ist die Auszahlung einer Sterbegeldversicherung so geregelt, dass sie ab dem 85. Lebensjahr beitragsfrei gestellt wird. Kommt es dann zum Todesfall, wird sie ausgezahlt. Die Dauer vorher ist dabei unerheblich. Wird der Versicherte 100 Jahre alt, zahlt die Versicherung die versicherte Summe der Sterbegeldversicherung aus, trotz Privatinsolvenz, wenn vorhanden. Wichtig ist dazu allerdings zu wissen, wie die Urteile aussehen, wenn es trotz Privatinsolvenz eine Sterbegeldversicherung gibt. Darauf gehen wir in den nächsten Abschnitten näher ein.

Die Urteile zur Sterbeversicherung – Pflichtteil

Trotz Privatinsolvenz hat jeder Mensch nach wie vor das Recht auf eine Bestattung. Hat er hierfür eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen, hängt es von der Versicherungssumme ab, ob eine Pfändung rechtens ist, oder nicht. Die Urteile sehen hierzu folgendermaßen aus:

  • Urteil Paragraph 850 b, Abs. 1 Nr. 4 ZPO: Sterbegeldversicherungen sind bis zu 3.579 Euro vor Pfändung geschützt!

Der Grund für diese Urteile war die Frage, ob sich Gläubiger im Falle einer Privatinsolvenz an der Sterbegeldversicherung beteiligen können. Der Wert von 3.579 Euro entspricht ungefähr dem Rückkaufswert der Sterbegeldversicherung, weswegen dies als Richtwert genommen wurde.

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Abschluss der Sterbegeldversicherungen trotz Privatinsolvenzen

Wer trotz Privatinsolvenz gerne noch eine Sterbegeldversicherung abschließen möchte, um für den Fall seines Todes vorzusorgen, der kann dies unter Berücksichtigung der Urteile auch. Wichtig sind hier die Urteile, der festgelegte Betrag von 3.579 Euro, der als unpfändbar gilt. Liegt die abgeschlossene Sterbegeldversicherung unter diesem Betrag, kann jemand selbstverständlich trotz Privatinsolvenz eine solche Versicherung abschließen. Wichtig ist hierbei jedoch, auf den Leistungsumfang zu achten. Denn günstige Versicherungen machen hier oft Abstriche.

Vergleich siehe Tabelle

Wer noch eine günstige Sterbegeldversicherung abschließen möchte und die Urteile dabei beachtet, kann einen Vergleich zur Rate ziehen, mit dem es möglich ist, einen Überblick zu erlangen und trotz Privatinsolvenz noch eine gute Police zu bekommen. 2009 stellte die Stiftung Warentest zuletzt einen Test über die Versicherung an. Damals war der Unisex-Tarif noch nicht aktuell, es ist dennoch gut möglich, sich so die entsprechenden Infos zu holen. Hier die günstigsten Angebote, unterteilt nach Alters- und Geschlechtsklassen:

Mann, 45 Jahre alt:

  • 1. Debeka – 16,35 Euro
  • 2. Fürsorgekasse – 15,41 Euro
  • 3. HDH – 15,90 Euro

Frau, 45 Jahre alt:

  • 1. Solidar – 13,00 Euro
  • 2. Debeka – 14,70 Euro
  • 3. Fürsorgekasse – 13,01 Euro

Mann, 65 Jahre alt:

  • 1. Victoria – 30,19 Euro
  • 2. Debeka – 31,60 Euro
  • 3. Rheinisch-Westfälische Sterbekasse – 32,15 Euro

Frau, 65 Jahre alt:

  • 1. Victoria – 24,79 Euro
  • 2. Debeka – 25,45 Euro
  • 3. Rheinisch-Westfälische Sterbekasse – 25,60 Euro

Der angegebene Betrag in der Auflistung entspricht den monatlichen Kosten. Eine Sterbegeldversicherung ist jedem, trotz der Urteile und trotz Privatinsolvenz zu empfehlen, sofern es finanziell möglich ist. Auch für Senioren gibt es eine günstige Absicherung im Vergleich zur Lebensversicherung.

Wie die DISQ Experten geurteilt haben

In der Analyse der besten Risikolebensversicherung können folgende Anbieter unter die besten zehn gelangen:

  • 1 Europa 100,0 sehr gut
  • 2 DLVAG 96,7 sehr gut
  • 3 WGV 96,3 sehr gut
  • 4 BNP Paribas Cardif 95,5 sehr gut
  • 5 Hannoversche 94,5 sehr gut
  • 6 Mylife 94,5 sehr gut
  • 7 HUK24 93,9 sehr gut
  • 8 Prisma-Life 93,2 sehr gut
  • 9 Ergo Direkt 92,2 sehr gut
  • 10 CosmosDirekt 91,8 sehr gut

Sterbegeld kündigen ist nicht nötig

Wer eine Sterbegeldversicherung hat und trotz Privatinsolvenz weiter unterhalten will, der muss sie nicht erst kündigen. Wenn sie dem entspricht, was die Urteile besagen, kann man sie im Notfall auch beitragsfrei stellen lassen. Ist der Wunsch nach einer Kündigung dennoch vorhanden, sollte man sich genau überlegen, ob der Rückkaufswert es wert ist, die Versicherung abzustellen. Im Notfall kann man die Zahlung der regulären Beiträge auch trotz Privatinsolvenz stemmen (auch für Ehepaare), oder nach Ablauf dieser wieder aufnehmen. Hierzu gibt es auch entsprechende Urteile.

Urteilsgebungen der Sterbeversicherungen

Eine Sterbegeldversicherung trotz Privatinsolvenz zu haben, ist nicht weiter schlimm. Der Versicherungsnehmer hat in jedem Fall das Recht, die Lebensversicherung für den Todesfall vom Versicherer zu erhalten, sofern sie nicht höher als 3.579 Euro liegt. Hierbei liegen die Urteile auf der Seite des Versicherungsnehmers, der einen Anspruch auf die angegebene Summe, den Rückkaufswert, hat. Dies ist im BGB als auch im ZPO geregelt. Eine Kündigung ist nicht unbedingt erforderlich, dem Versicherungsnehmer steht dieser Satz ohne Vorbehalt zu.

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